
Soldaten des 2. US-Kavallerieregiments demonstrierten die Fähigkeit, mehrere Drohnen zu erkennen, zu verfolgen und zu neutralisieren, indem sie das Ballistic Low Altitude Drone Engagement (BLADE)-System nutzten, das in ein Stryker-Fahrzeug integriert ist, während einer Scharfschussübung auf dem Truppenübungsplatz Bemowo Piskie im Nordosten Polens am 1. August.
Die Aktivität war Teil des Project Flytrap 4.0, das auf die Entwicklung neuer Taktiken und Technologien zur Drohnenabwehr abzielt.
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Laut David Goldstein, Leiter der Anti-UAS-Systeme beim Army Combat Capabilities Development Command Armaments Center, wurden einige der Luftbedrohungen gleichzeitig gestartet, was schnelle Reaktionen erforderte:
„Das System besiegte ein Ziel und griff innerhalb von Sekunden ein weiteres an und neutralisierte es“, betonte er.
Drohnenabwehr-Technologie

Das BLADE-Projekt wurde zwischen 2016 und 2019 entwickelt, um Bedrohungen durch unbemannte Luftfahrzeuge zu begegnen. Es basiert auf dem CROWS (Common Remotely Operated Weapons Station), einer fernbedienten Waffenstation, die bereits in verschiedenen Armeeeinheiten eingesetzt wird.
Durch die Kombination von Präzisionsradar, Feuerleitsystem-Software gegen Drohnen und der CROWS-Plattform ermöglicht BLADE dem Bediener, Ziele in Echtzeit zu identifizieren, zu verfolgen und Abfangpunkte zu berechnen. Bei der Übung in Polen wurde das System mit dem Maschinengewehr M2 Kaliber .50 getestet, das Feuerstöße auf Luftziele in Entfernungen zwischen 500 und 800 Metern abgab.
Neben den Schüssen nahm BLADE auch an Trainingsszenarien ohne Munition teil, bei denen die Erkennung und Verfolgung von Bedrohungen simuliert wurde.
Integration mit Verbündeten und neue Lösungen

Das Project Flytrap 4.0 vereinte Soldaten des 2. US-Kavallerieregiments und des 1. Royal Regiment of Yorkshire aus dem Vereinigten Königreich in gemeinsamen Übungen, die den Einsatz neuer Anti-Drohnen-Technologien untersuchten.
Das Programm stellte auch die CNALT-Software vor, die vom Armaments Center entwickelt wurde und Feuerleit- und taktische Visualisierungswerkzeuge bietet, um die Dauer der Einsatzkette — bekannt als kill chain — zu verkürzen. Mit nur 15 Minuten Ausbildung konnten die Soldaten das System bedienen und Einsatzempfehlungen basierend auf Echtzeit-Sensordaten abgeben.
Quelle und Bilder: defense.gov. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
